Placebo - Song to say goodbye
"You are one of gods mistakes"
Hier geht es mir mal nicht um die Musik. Zu Placebo habe ich keine Meinung. Im Grunde können Leute sie von mir aus hören, man kann sie auch total unhörbar finden, geht mir komplett hinterm Kopf vorbei. Ich kann sie mal irgendwo hören, im Radio, im Fernsehen oder bei jemandem Zuhause, wenns sein muss. Ich hab aber kein Album von ihnen, war auf keinem Konzert, hab sie nur in “Eiskalte Engel” gehört und fertig. Placebo wird hier erstmal hinten drangestellt, um die geht es einfach mal nicht. Es geht nur um das Video.
Das hab ich jedes Mal in den alten Medien, auf den alten Musiksendern gern gesehen. Es verbreitet diese wunderbare depressive Stimmung, drückt aber gleichzeitig nicht auf die Tränendrüse. Es ist irgendwie einfach eine kleine filmische Kurzgeschichte, die einem nichts fassbares gibt. Nichts, dass man irgendwie benutzen kann, um aufzuklären worum es geht oder was das eigentlich soll. Das Video zeigt einfach nur und entlässt einen dann mit seinen eigenen Gedanken.
Schöne Bilder hat das Video. Es gibt einerseits diese sehr stark, gefühlvollen Bilder mit einem apathischen Vatersohn und dem sich kümmernden Sohnvater, und gleichzeitig gibt es Bilder, die einem ein Lächeln aufzwingen, als zum Beispiel der Sohnvater den Vatersohn in einem Einkaufswagen herumfährt. Dazu fahren sie in einem wunderbar amerikanischen Auto herum, es gibt diese Straßenaufnahmen und ein kleines bisschen von “Autoreise in den Urlaub” fliegt durch einen hindurch. Irgendwie schön dieses Gefühl.
Und man muss hier fast sagen, dass das Video zu stark für das Lied ist. Der Song verschwindet irgendwann im Hintergrund und an sich betrachtet man nur noch das Video.
Was mich trotzdem immer interessiert ist, was man hineininterpretiert.
Für mich gibt es immer wieder Anspielungen, dass der Vater an sich eben nicht für das Kind sorgen kann, es ihm über den Kopf gewachsen ist oder schon immer war. Er ist selbst noch das Kind. Und gibt es letztendlich ab, um selbst wieder Kind zu sein.
Eure Interpretation?
Ein wunderschönes Video. Irgendwie.
Ich meine, wann sieht man schon mal ein Kind Auto fahren?


















Das finde ich eine interessante Analyse. Auf jeden Fall besser als das, was ich mir immer so dazu gedacht habe – das war nämlich nie so richtig schlüssig…
von MuGo — 31. Juli 2007 #
Und was war das? *neugierig ist*
von Basti — 31. Juli 2007 #
Ich finde den Song auch absolut stark, aber das Video ebenfalls noch stärker.
Meine Deutung: In jedem Erwachsenen steckt ein hilfloses Kind und in jedem Kind eine starke Persönlichkeit, die dich auch mal an die Hand nehmen kann und dir dadurch sagt, dass alles wieder gut wird. Oder so.
PS: Ja, zurück aus dem Urlaub un d willig wie nie :-)
von Christian — 1. August 2007 #
Ich verstehe das Video noch weniger als den Song… Mir fällt dazu auch nur eine andere Situation ein… 2 Eltern wollen sich scheiden lassen und der Sohn steht dem Vater zur Seite… Dieser aber ist noch zu verkrampft um die Hilfe anzunehmen… denn das passt nicht in ins gesellschaftliche Bild das ein Mann von einem Kind Hilfe annimmt… Und vorallem in der Nachkriegsgeneration wird unter der Liebesleerenfamilienatmosphäre gelitten… Ich bin auf jeden Fall auf der Suche auf eine Erklärung von placebo … Ich für meinen Teil finde das sich das Lied und das Video ein Wettkampf liefern… interessant wäre auch das video ohne Musik… kommt selten vor…
von J to the S — 23. August 2007 #
Nun, das Lied habe ich aus einem anderen Video kennen gelernt und mich dann auf die Suche nach ihm begeben. Ich fand es auf Youtube mit eben diesem Video, allerdings der längeren Version. Es hat mich getroffen, mich traurig gemacht und mich zum Nachdenken angeregt. Auffällig fand ich, dass während der Autofahrt, welche die beiden hinter sich bringen, die Situationen immer in kleinen Rückblenden gezeigt werden.
Und hier meine Interpretation:
Der Vatersohn muss etwas Schreckliches durchgemacht haben, vielleicht ist seine Frau gestorben. Er hat einfach nicht mehr die Kraft die er braucht um zu leben, was durch die vielen Stürze auf dem Gehweg deutlich wird. Auch legt er sich ohne sichtliche Teilnahme auf die Straße. Die Abhängigkeit von seinem Sohnvater wird deutlich als er auf den Gehweg fällt und der Junge in den Hintergrund tritt. Mehrere Erwachsene versuchen ihm beim Aufstehen zu helfen, doch er nimmt die Hilfe nicht an, er Wehrt sich richtig gegen sie. Nur den Jungen lässt er an sich heran.
Der Sohnvater übernimmt die Rolle des eigentlichen Vaters, er spendet Trost (oder versucht es zumindest), Wärme, und versucht doch auch immer wieder seinen Vatersohn aus dieser "Starre" zu holen. Er zeigt viel Verantwortungsbewusstsein und regelt alle Situationen, die sonst ein Erwachsener erledigen würde.
Letzten Endes gibt er aber doch auf, da er wohl keine Chance mehr sieht.
Das Video endet als der Vatersohn von einer Krankenschwester mitgenommen wird, was auf eine Psychiatrische "Klinik" hindeutet.
Dann wird gezeigt wie der Junge auf dem Rücksitz eines anderen Autos sitzt, was in mir den Gedanken aufkeimen ließ, dass diese ganze Geschichte nur seiner Fantasy entsprungen ist, vielleicht aus Ärger auf seinen Vater, vielleicht weil er selbst Verantwortung zeigen will und nicht mehr als Kleinkind behandelt werden will.
Die wahre Geschichte hinter dem Video allerdings, lässt sich nicht herausfiltern. Man kann nur Vermutungen äußern.
Liebe Grüße
anena
von anena — 3. April 2008 #
es ist wirklich erstaunlich zu sehen was die Leute alles in den song & video interpretieren _ich denke das hängt wohl viel von persöhnlichen assosationen&erfahrungen des betrachters ab.
Ich denke beim betrachten des videos und beim hören der lyrics irgendwie generell an ein drogenproblem und der damit verbundenen hilflosigkeit des betroffenen und der angehörigen. Diverse textstellen verstärken bei mir den Eindruck. aber es liegt wohl viel im auge des betrachters_bitte teilt eure meinung mit mir_DANKE!
von GoToHell — 7. Mai 2008 #
Bei mtv Masters – best video wurde es besprochen..
alles sagten, dass es ein wunderschönes video sei, mit tollen Bildern und eindrücklichen aufnahmen und auch, wie ich hier schon gelesen habe, dass das eigentlich Lied in den Hintergrund tritt.
Aber keiner derer, die ein Kommentar zu diesem Film abgegeben haben, hat sich getraut, wirklich was zu interpretieren oder das video zu erklären. Das scheint auhc ein Hinweis darafu zu sein, dass auch die Redaktion sich nicht einig über den INhalt des Videos war.
Ist doch auch mal neues und interessantes, wenn nciht mal MTV seine Mund aufkrriegt^^
lg
von Mattis — 16. September 2008 #
Textzeilen wie: “Your Needle and your damaged done” und ” to pull you from the liquid sky” zeigen für mich eindeutig den Hintergrund des Songs, nämlich, dass der Vater schwer Heroinabhängig war oder, siehe Krankenschwester und aggressives Verhalten, grade auf Entzug ist.
Der Sohn ist über seinen Vater enttäuscht und ist wütend, da er gehofft hat eines Tages im Vater eine Vertrauensperson zu finden. Als Sohnvater (welch schöne Wortschöpfung) versucht er alles den tatsächlichen Vater aus seinem Drogensumpf und seiner Litargie herauszuzerren, was ihm aber nicht gelingt. Aufgrund dieses Misserfolgs wird der Sohn wütend und beschimpft ihn als nervtötende, lügende, heulende und tragische Verschwendung an Haut und Platz auf dieser Welt. Am Ende dieses Songs hat der Sohn dieses zurückliegende Kapitel abgeschlossen, daher der Titel “Song to say Goodbye”. Hoffe ich konnte mit diesem Interpretationsansatz irgendwie weiterhelfen. ^^
lg
von Aachener89 — 23. Oktober 2008 #
Ich finde, dass der Liedtext sich wenig mit dem Video in Einklang bringen lässt.
Im Text geht es ja darum, dass der Erzähler eine andere Person versucht zu retten, die er mittlerweile hasst aber vorher noch bewundert hat. Der Erzähler will die Person retten, sagt aber gleichzeitig auch “goodbye”.
Das könnte schon die Sohn-Vater -Geschichte im Video wiederspiegeln, in der der Sohn erst zum Vater aufgesehen hat und ihn nun retten will aber gar nicht mehr mag. Doch nur vom Lied-Hören hätte ich in keinster Weise an Sohn und Vater gedacht!
Für mich hat sich eine Geschichte aufgetan, dass der Erzähler zuerst jemand zutiefst bewundert, “zu den wenigen glücklichen 7 zählt”, “jemand der mich zum Weinen brachte”, “jemand mit dem ich reden konnte”. Aber jetzt nur noch: “Du bist eines von Gottes Fehlern”, “Du bist eine Nadel, dein zerstörerisches Tun.”
Das Lied handelt von der “Wendung des Schicksals”. Der Moment, in dem der Erzähler Abschied von der anderen Person nimmt: “Obwohl ich dich nicht mehr leiden kann”, versuche ich dich noch einmal zu retten. “Ich versuche dich aufzuwecken, vom flüssigen Himmel zu ziehen”. Der Erzähler hat aber keine Lust mehr, deshalb giobt er auf, den anderen zu retten. “Es ist ein Song um ‘Tschüß’ zu sagen”
So sehe ich das, wenn man mal ganz nah am Text bleibt.
Also ich bin auf das Lied aufmerksam geworden, weil ich es mehrmals im Radio gehört habe und es mir sehr gefallen hat. Das Musikvideo dazu habe ich mir erst viel später angeschaut.
Gibt es denn Kommentare von den Machern zu dem Video?
Wer auf solche Lieder steht den möchte ich auch “Fuck You” von Archive ans Herz legen. Das ist auch sehr seelenberührend.
von Tim — 2. November 2008 #
das Video hat mich auch ziemlich beeindrückt. Und sicher gibt es mehrere Interpretationen. ich verstehe es so: der erwachsene im Video leidet an irgendeine Form von Demenz, (er zeigt das typische Verhalten eines Demenzkranken.apathisch, teils aggressiv, reggressiv).
Das Kind im Video ist der Erwachsene Sohn, der aber halt in Relation zum Vater immer ein Junge bleiben wird. Deswegen wird er im Video von einem Jungen gespielt.
Der Vater wird nicht von einem älteren Schauspieler gespielt, da er im video durch die Augen seines Sohnes gezeigt wird, also jünger und stärker (körperlich)
Im grunde sehen wir beide Charaktere nur in Relation zu einander. (für meine Eltern bleibe ich immer das Kind und für mich bleiben sie in meinen Unbewußten immer die starke erwachsene, die ich von meiner Kindheit kenne, egal ob sie älter und zerbrechlicher werden).
Der Sohn versucht die Situation alleine zu bewältigen, merkt jedoch irgendwann, daß er das nicht schaffen kann. So bringt er seinen Vater in einem Heim, wo er dann versorgt werden kann.
Die letzte Szene, wo der Sohn hinten im Auto sitzt könnte eine Kindheitserinnerung.
Ob diese Interpretation mit dem Text des songs passt, das ist allerdings eine andere Frage…
von Ann — 9. November 2008 #
Ich finde den Ansatz von Ann (letzter Post) sehr gut! Die Erkenntnis, dass die eigenen Eltern alt werden und die Entwicklung wieder zurück geht, finde ich sehr gut. So sehe ich das für’s Video auch.
Jetzt müssen wir nur noch die Kurve vom Video zum Liedtext kriegen!
von Tim — 9. November 2008 #
Vielleicht war die Idee ja, ein Video zu gestalten, dass eine vom Text losgelöste Botschaft übermittelt?
von MuGo — 9. November 2008 #
Ich fands vooooooooooooooll traurig :(
GeiLes Lied und geiLes Video…
Ne frage…
In dem Video hat der kLeine Junge maL ein bLaues Auge! :-O
Hat der Vater den geschlagen???????????????????????????????????
von Lena — 12. März 2009 #
Bei uns im Psychologie -Unterricht wurde das so ausgelegt, dass der Vater schizophren ist.
von Mango — 13. April 2009 #
da sich der vater mehrmals im video auf das selbe straßenstück legt, gehe ich davon aus, dass der vater mit seiner frau einen unfall an eben dieser stelle hatte. seine frau ist bei dem unfall gestorben, und ich deute sein verhalten so, dass er sich – sowieso – die schuld am tod seiner frau gibt und auch nicht mehr existieren will (ständige zusammenbrüche, das verstecken unter seinem bett, sein blick, der nur ins leere zu gehen scheint, das gefühl von wut als fremde menschen ihm helfen wollen wieder “auf die beine” zu kommen etc.). sein interesse am leben ist vollends mit dem unfall verloren gegangen, sodass sein sohn sich permanent um ihn kümmern muss und letztendlich damit völlig überfordert ist und sich dazu entschließt seinen vater “professonell” betreuen zu lassen.
so sehe ich zumindest den inhalt des videos.
bei dem text allerdings verhält es sich vielleicht auch völlig anders. ich denke, dass die figuren austauschbar sind. insofern, dass der text auch eine völlige andere aussagen haben kann bzw. ein anderes thema behandelt, wie z. b. drogenabhängigkeit, schizophrenie, angst vor dem erwachsen werden oder verlorenen kindheit, verantwortung, enttäuschung o. ä.
was ich letztendlich über den song und das vidoe denke ist, dass das video eher als eine metapher für viele unterschiedliche, eher tragische situationen im leben, anzusehen ist.
von Nic — 5. Juli 2009 #
Das Lied allein scheint tatsächlich von Drogenproblem zu handeln. Sänger Brian Molko war selbst sehr abhängig.
Man kann das Video auch so interpretieren dass der Mann und der Junge zwei Hälften von einer Person sind. Diese Person hat ein schweres Problem. Vielleicht Drogen, vielleicht Depressionen oder irgentein anderes Trauma. Die erwachsene Person steht für negative Erfahrungen, Schwäche, Selbstaufgabe, Vergangenheit, vielleicht auch Drogenmissbrauch und Probleme die sich erst mit dem Älterwerden entwickeln. Das Kind steht für Reinheit, Optimismus, Stärke, Unterstützung und Zukunft. Um die Probleme zu überwinden, muss die Person ihre “Altlasten” loswerden oder verarbeiten. Aber der Weg die eigenenFehler und Schwäche einzusehen ist ein schwerer und steiniger.
Oft wird man rückfällig, behindert und verletzt sich selbst, bevor man einsieht, dass es so nicht weiter gehen kann. Deswegen hat das Kind
auch einen blauen Fleck im Gesicht. Die Szene wo beide auf der Straße liegen zeigt, wie die negative Lebenseinstellung kurzeitig die Oberhand gewinnt. Am Ende des Videos entscheidet sich die erleichterte und erschöpfte Person für das Leben, nimmt Hilfe an, und begibt sich in “Therapie” da sie eingesehen hat dass es eine Zukunft gibt wenn man nach vorne schaut und die Vergangenheit überwindet.
von Hannelore — 19. August 2009 #
Ich denke, der Vater war Alkoholiker.
“To pull you from the liquid sky”…
Ansonsten stimme ich ziemlich genau mit dem überein, was ihr alle schon geschrieben hat… My, dieser Song + Video waren bewegend… <3
von Narina — 3. September 2009 #
Ich denke, dass es einfach darum geht welche Verantwortung Eltern gegenüber ihren Kindern haben.
von Maja — 1. November 2009 #
das kind ist der vater………er führt sich selbst als kind! zu seiner heilung, weil dort sein/e (des vaters) problem/krankheit liegt,…..er ist vielleicht alkoholiker, aber das hat damit nichts zu tun…er ist vatersohn, angeblich gibt´s das nicht oft (“one of god´s mistakes”)…..im grossen und ganzen eine einzige depression (“i´m still aware of how it aches”)…..aber helfen geht schwer, weil man ja schon erwachsen ist, und über solchen dingen drüber stehen sollte(“and you still won´t let me in”), aber seine kindheit kann er nicht wegtun (” before our innocence was lost, you were always one of those”)……….”now i´m breaking down your door”>>das ist ein kritischer punkt, wo er sich selbst einholt, “to try and save your swollen face”>depression..”though i don´t like you anymore”(er sich selbst)…….”song to say good bye”……..tschüss vater………lg ein vatersohn
von vatersohn — 4. November 2009 #
add: letzte strophe: “before our innocence was lost, you were always one of those”, sie konnten beide nichts dafür, deren beider unschuld, die 2 sind eine person………..ich versteh die beiden….lg
von vatersohn — 4. November 2009 #
Ich finde, die verschiedenen Interpretationen alle gut &ich denke, der Text &das Video, auch wenn vieles nicht übereinstimmt..es ist genau dafür gemacht, dass andere sich darüber den Kopf zerbrechen. Gut, haben wir ja alle geschafft. Ich fand den vorletzten Beitrag von Vatersohn sehr interessant. Vatersohn &Sohnvater sind gleichzeitig eine Person. Daran hätte ich gar nicht gedacht, aber es könnte sein. Mich würde interessieren, was Placebo dazu sagt. Ob sie genau wissen, worum es sich dabei handelt, oder ob sie genauso denken, wie die anderen hier. Ich denke eine bestimmte Handlung hat es nicht. Wir sollten einfach alle darüber nachdenken &die eigene Meinung darüber haben. Guter Song Gutes Video. (:
von Melissa — 5. Dezember 2009 #
ich denke, jeder interpretiert in diesen song was anderes.. weil jeder bestimmte einflüsse seines lebens einlaufen lässt, was ja auch gut ist.
ich persönlich habe das lied kennengelernt als ich mich selber auf einer therapie gegen meine drogensucht befunden habe. auf der einen seite ist es heute für mich runterziehend und hoffnungsvoll zu gleich.
erst viel viel später als ich das lied im internet wieder suchte hab ich das video gesehen.
an was mich dieses video erinnert ? an ein kind mit einem psychisch kranken vater. ein kind was soweit geht sich aufzugeben um den vater zu retten und letztendlich denn vater doch wo hinbringt um die zu schwere verantwortung abzugeben. ich denke auch dass hier von einer sucht gesprochen wird.. aber das ich das raushöre und intepretiere ist wohl klar. ich finde es zeigt schön beschauchlich was kinder psychisch kranker eltern ertragen müssen, still und leise. die szene mit dem blauen aug zeigt auch wie leid es dem vater tut und wie gefangen er dennoch in seiner krankheit ist. indem das kind den vater in andere hände gibt und sich verabschiedet, versucht es seinen weg zu gehen.. später als es im auto sitzt denkt es vielleicht über seinen vater nach und wie es enden könnte.
lg
von nwo — 20. Januar 2010 #
vergessen.. ich interpretiere dabei nur das video und 2 gewisse textstellen ansonsten hab ich das lied nur teilweise miteinbezogen,,
von nwo — 20. Januar 2010 #
Meiner Meinung nach sieht es so aus als wäre dem Vater etwas genommen worden und dadurch ist ihm eine Sicherung durchgebrannt. Da das Video so unheimlich depressiv ist, sieht es fast so aus als hätte die beiden ihre Frau/Mutter verloren. Durch einen tragischen Unfall oder ähnlichem. Und dadurch das der Vater einen phsychischen Schaden hat, führt ihn sein Sohn durch’s Leben. Wenn man dann den Song mit einbezieht, also den Titel A Song To Say Goodbye, dann könnte man glauben das die beiden (insbesondere der Vater, der Sohn scheint es ja zu meistern) endgültig Abschied nehmen sollten von ihrer alten, grausamen Vergangenheit und die Mutter/Frau die damit verbunden ist. Am Ende wo der Sohn seinen Vater in die Hände der Ärzte gibt, schafft er es vielleicht selber nicht mehr seinem Vater zu helfen, oder er möchte einfach das alle ein neues Leben anfangen. Ein besseres.
So ist meine Interpretation :) Aber wer weiß was sie sich dabei gedacht haben. Jedenfalls regt es zum Nachdenken an.
von Kimmi — 19. Februar 2010 #
Ich stimme mit vielen Aspekten überein, besonders die Drogensucht scheint mir einleuchtend, aber ich assoziiere auch Authismus mit dem Verhalten des Vatersohns. Nun frage ich mich ob eine Sucht so etwas auslösen kann?
Besonders die Idee, dass beide eig. eine Person sind gefiel mir aber ich kann mir auch vorstellen, dass es einfach zeigt wie belastend so etwas sich auf Angehörige, besonders Kinder, auswirken kann.
Ich glaube nicht, dass das lyrische Ich, warsch. der Vatersohn, wirklich hasst sondern dass er mit Zeilen wie “You lying, trying waste of space” die Meinung anderer über seinen, trotz alldem geliebten Vater, wiedergibt und ihm nur in der Hinsicht nicht ganz verzeiht, dass er nciht Kind, und somit erselbst, sein kann/darf. Dies spiegelt die große, bedingundslose Liebe wieder. Eingewiesen, wird der Vatersohn meiner Meinung nach, weil der Sohnvater dies für den einzigen Ausweg hält und ersitzt am Ende wieder hinten weil er nun wieder Kind ist.
Ich wüsste sehr gerne was Placebo mit diesem Lied verbinden…
von Mia — 27. Februar 2010 #